News · Google und Kaggle wiederholen ihren Gen-AI-Intensivkurs als fünftägigen Live-Kurs
Google und Kaggle wiederholen ihren Gen-AI-Intensivkurs als fünftägigen Live-Kurs
Ein kostenloser Kurs im Kohortenformat startet erneut vom 31. März bis 4. April 2025 und ergänzt das Format aus Whitepapers und Codelabs, das 2024 bereits 140.000 Teilnehmer anzog, um ein Kaggle-Abschlussprojekt.
Was der Kurs 2025 tatsächlich Neues bringt
Die zentrale Ankündigung ist im Grunde eine Wiederholung mit Anpassungen. Google und Kaggle haben den Gen-AI-Intensivkurs 2024 durchgeführt und berichten von mehr als 140.000 Teilnehmern. Die Ausgabe 2025 läuft nach festem Zeitplan vom 31. März bis 4. April, und laut Google gibt es aktualisierte Inhalte, neue Sprecher und eine strukturelle Neuerung: ein Kaggle-Abschlussprojekt zum Schluss.
Der angekündigte Lehrplan umfasst grundlegende Themen — Prompt Engineering und Embeddings werden ausdrücklich genannt — vermittelt über tägliche Livestreams, in denen Google-Experten Fragen in Echtzeit beantworten. Dieses fünftägige, zeitlich begrenzte Format ist entscheidend. Es handelt sich um ein Kohortenmodell und keine On-Demand-Bibliothek, weshalb die konkreten Termine in der Ankündigung so viel Gewicht haben.
Die Materialien selbst sind gemischt: Whitepapers von Google-Experten, praxisnahe Code-Labs mit Gemini und weiteren Google-Diensten, ein eigener Discord-Server für Austausch und Expertenkontakt sowie KI-generierte Podcasts, produziert mit NotebookLM. Letzteres Detail ist bemerkenswert — Google setzt eines seiner eigenen Gen-AI-Produkte als Produktionswerkzeug innerhalb eines Kurses über Gen AI ein.
Das Abschlussprojekt verändert, was der Kurs eigentlich misst
2024 war der Kurs vor allem lehrbasiert. Mit dem Kaggle-Abschlussprojekt verschiebt sich der Fokus von reiner Teilnahme zu nachgewiesener Anwendung. Die Teilnehmer wenden die erlernten Fähigkeiten auf eine praktische Gen-AI-Aufgabe an, und laut Ankündigung gibt es dafür ein Zertifikat sowie die Chance, um Preise zu konkurrieren.
Kaggle ist hier der entscheidende Rahmen. Es ist bereits eine Plattform, auf der Arbeiten eingereicht, bewertet und im Ranking geführt werden. Indem das Abschlussprojekt über Kaggle läuft, entstehen konkrete Ergebnisse und Leaderboard-ähnliche Resultate statt bloßer Teilnahmebestätigungen. Für jeden, der einen Kandidaten beurteilen möchte, ist ein Kaggle-Abschlussprojekt aussagekräftiger als ein passives Zertifikat.
Kostenlos, aber rund um Gemini aufgebaut
Die Ankündigung stellt ausdrücklich klar, dass der Kurs für alle kostenlos bleibt. Das ist der zentrale Anreiz, doch die entscheidenden Bausteine sind die Code-Labs. Sie ermöglichen praktische Erfahrung mit Gemini und anderen Google-Diensten — das heißt, über 140.000 Praktiker verbringen eine Woche damit, kostenlos mit Googles API-Angebot zu arbeiten.
Zum Kursprogramm gehören KI-generierte Podcasts mit NotebookLM, Whitepapers von Google-Experten sowie praktische Code-Labs für Hands-on-Erfahrung mit Gemini und anderen Diensten.Montana Labs
Daran ist nichts versteckt — ein kostenloser Kurs vom Anbieter selbst nutzt naturgemäß die Tools des Anbieters. Man sollte es aber klar benennen: Der kostenlose Zugang wird durch die Vertrautheit der Entwickler mit Gemini ausgeglichen, das damit zum Standard-Referenzpunkt für Teilnehmer wird, die später im Berufsalltag Modelle und Plattformen auswählen.
Die Implikation: ein wiederkehrender Trichter vom Einsteiger zum Gemini-versierten Entwickler
Indem Google den Kurs ein zweites Jahr wiederholt und ein Abschlussprojekt hinzufügt, behandelt das Unternehmen den Gen-AI-Intensivkurs weniger als einmaliges Event und mehr als feste Pipeline. Die Struktur führt Teilnehmer innerhalb von fünf Tagen von grundlegenden Konzepten über praktische Gemini-Code-Labs bis zu einem eingereichten Kaggle-Projekt — mit Zertifikat und Discord-Community am Ende.
Für angewandte Teams ist die praktische Lesart einfach: Dies ist ein günstiger, strukturierter Weg, um Entwickler innerhalb einer festen Woche auf ein arbeitsfähiges Niveau bei Prompt Engineering, Embeddings und Gemini-Tooling zu bringen — und dabei ein Kaggle-Artefakt zu erhalten, das zeigt, dass tatsächlich etwas gebaut wurde. Der Kompromiss besteht darin, dass die entstehende Kompetenz stark Google-geprägt ist, weshalb sich die Fähigkeiten am besten innerhalb eines Gemini-zentrierten Stacks übertragen lassen.
Find this story relevant to you?
Contact us to find a unique solution
Brauchen Sie einen KI-Engineering-Partner, der auch liefern kann?
Wir helfen Unternehmen dabei, KI in Produkte und Prozesse zu integrieren, wertvolle Workflows zu automatisieren und die zugrunde liegenden Softwaresysteme zu modernisieren.
Weiterführende Beiträge
Weitere Analysen rund um Produktbereitstellung, operative KI und die Systemarbeit, die dafür sorgt, dass der Einsatz in der Praxis Bestand hat.